"Was macht Ihr eigentlich in der Berufsschule?"
Vermutlich hat jeder, der eine Ausbildung im dualen System der beruflichen Erstausbildung absolviert hat, diese Frage schon einmal gehört, wenn er nach einem Tag in der Berufsschule an den Lernort Ausbildungsbetrieb zurückkehrte. Die Idee zum Forschungsvorhaben Didaktische Parallelität und Lernortflexibilisierung knüpft an diese Frage an. Es geht darum, einen didaktischen Ansatz zu entwickeln, der Transparenz in die Ausbildung bringt. Dabei werden die Potentiale digitaler Medien genutzt.
Dazu sieht der Ansatz DIPAL vor, dass Unterrichtsprozesse und/oder Unterrichtsergebnisse in einem speziellen didaktischen Framing digital dokumentiert werden. Die dabei entstehenden digitalen Bausteine werden anschließend im Internet veröffentlicht.
Kurzgefasst: Der Ansatz basiert auf der Annahme, dass nicht nur - wenn überhaupt - das Konsumieren eines E-Learnings bildend ist, sondern vielmehr das Produzieren.
Die Präsentation des digitalen Bausteins im Internet schafft die angestrebte inhaltliche Transparenz (Referenzbespiel: www.kfz4me.de).